Allgemeines

Unser Motto: Kleine bewegen Große(s)

Herr Keuner sah sich die Zeichnung seiner kleinen Nichte an. Sie stellte ein Huhn dar, das über einen Hof flog. »Warum hat dein Huhn eigentlich drei Beine?«, fragte Herr Keuner. »Hühner können doch nicht fliegen«, sagte die kleine Künstlerin, »und darum brauchte ich ein drittes Bein zum Abstoßen.« »Ich bin froh, dass ich gefragt habe«, sagte Herr Keuner.
Bertolt Brecht

Unser Betreuungs-Angebot

  • Krippengruppen für Kinder ab 12 Monaten (nach Absprache ab 8 Monate möglich) bis 3 Jahre
  • Elementargruppen für die Altersstufe 3 Jahre bis zum Schuleintritt
  • GBS/GTS Plätze für Schulkinder
  • Frühförderplätze für Kinder mit Beeinträchtigungen und Kinder mit besonderen Begabungen

Betreuungszeiten

  • Krippe: 5 / 6 / 8 / 10 / 12 Stunden
  • Elementar: 5 / 6 / 8 / 10 / 12 Stunden
  • innerhalb der Öffnungszeiten sind in den Einrichtungen flexible Betreuungszeiten möglich

Standorte

  • Barmbek Nord / Süd
  • Eidelstedt
  • Lokstedt
  • Niendorf
  • Othmarschen
  • Rothenburgsort
  • St. Pauli
  • Uhlenhorst
  • Wellingsbüttel
  • Winterhude

Bewegung und Bildung

Bewegung ist die Grundlage der Arbeit in unseren Kitas. Psychomotorik ermöglicht körperliche Erfahrungen, die zugleich auch wichtige kognitive Prozesse anregen und erweitern. Die Kinder werden über Bewegungsanlässe und offene räumliche Strukturen (Funktionsräume/frei zugängliche bedeutungsoffene Spielmaterialien etc.) motiviert und gefordert, sich ihre Umwelt aktiv anzueignen.

Sprachanlässe & Sprachbad

Ob Deutsch als Muttersprache oder Zweitsprache: für alle Kinder werden täglich Sprachanlässe geboten. Bücher, Lieder und Reime machen neugierig und geben den Kindern Anreiz, sich vielfältig auszudrücken. In unseren Kita-Plus Standorten erhalten die Kinder intensivierte sprachliche Anregungen. Außerdem ist Bilingualität das Ziel in jeder Kita. Die pädagogischen Fachkräfte mit englischer/russischer Muttersprache tauchen mit den Kindern ein ins Sprachbad (Immersion).

Hamburger Bildungsempfehlungen

Alle Einrichtungen der Stiftung beziehen die Hamburger Bildungsempfehlungen in ihre pädagogische Arbeit mit ein. Wichtig hierbei ist für uns, dass die Angebote aus den Themen (s. a. Lerngeschichten) der Kinder heraus entwickelt werden. Zusätzlich werden diese durch gezielte Impulsangebote der pädagogischen Fachkräfte erweitert. Und so sind unsere Kinder vielseitig unterwegs z. B. in Umweltprojekten, Waldwochen, Kreativangeboten, in Projekten zur Verkehrserziehung, Stadtteilerkundung, Ausflügen und vieles mehr. Zusätzliche Angebote des Trägers für alle Einrichtungen sind das Philosophieren mit Kindern im Literaturhaus Café, sowie die Möglichkeit, die hauseigene Forscherwerkstatt Synapses zu besuchen oder unser Atelier »Bei den Pinguinen«.

Reisen macht Spaß

Ein wichtiger Höhepunkt des Jahres sind die Kinderreisen. Sie sind ein fester Bestandteil unseres Konzeptes, sowohl für die Kleinen als auch für die Älteren. Auf Reisen machen Kinder neue Erfahrungen unabhängig von den Eltern. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein. Es findet eine intensive Vorbereitung der Reisen statt (z. B. Schlafnächte in der Kita), das bringt für alle Beteiligten die notwendige Sicherheit.

Frühförderung

Die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf (Krippe & Elementar) findet überwiegend in der Kleingruppe statt. Die Kinder erleben den Kitatag sowohl in ihrer Bezugsgruppe als auch im offenen Gruppenleben mit den anderen Kindern der Einrichtung. So kann sich jedes Kind dem eigenen Tempo und Möglichkeiten entsprechend orientieren und ausprobieren. Die Pädagoginnen geben sowohl Unterstützung als auch Ermunterung, Neues zu versuchen. Beobachtungen, Dokumentation und Austausch mit Therapeutinnen und Eltern ermöglichen eine individuelle Unterstützung.

Brückenjahr (Vorschularbeit)

Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung werden speziell gefördert bzw. gefordert. Dem Drang »mehr wissen zu wollen« und der Erkenntnis »bald bin ich ein Schulkind« wird mit zusätzlichen Angeboten begegnet. Zudem erhalten die Kinder als Ältere mehr Verantwortung: Sie übernehmen z. B. Patenschaften für die Kleinen und bekommen Aufgaben wie das Blumengießen übertragen.

Übergänge

Der Beginn in der Kita oder in einer neuen Gruppe muss gut vorbereitet werden. Die Eingewöhnung in der Krippe erfolgt nach dem sog. Berliner Modell. Der Wechsel von der Krippe in den Elementarbereich, sowie der Übergang in die Schule sind besonders sensible Phasen und werden gezielt begleitet.

Mütter und Väter sind uns wichtig

Wir brauchen und wollen die Zusammenarbeit mit den Eltern, um die Kinder in ihrer Entwicklung angemessen begleiten zu können. Es gibt Entwicklungsgespräche, Elternabende und den Austausch zwischendurch mit den pädagogischen Fachkräften. Die Einrichtungen bieten zudem z. B. Elterncafé oder Elternfrühstück an und organisieren gemeinsam Feste.

Psychologische Beratung

In schwierigen Situationen unterstützt unsere Diplom Psychologin Uta Mette. Sie ist Ansprechpartnerin für Eltern und Personal aus den Einrichtungen der Stiftung. Den Kindern und Eltern kann z. B. im Rahmen von Krisen-Intervention und/oder Kurzzeitherapie (Training) professionell geholfen werden. Zudem gibt es das Angebot für Eltern an Triple P Elternkursen (Positive Erziehung für alle Eltern) teilzunehmen.

Gutes Essen ist wichtig

Unsere Caterer sorgen für gesunde Ernährung aus überwiegend kontrolliert biologischem Anbau. Das Mittagessen wird durch das Frühstücksangebot, eine Zwischenmahlzeit mit Obst und Gemüse, sowie Selbstgemachtes von Kindern ergänzt. Sowohl die pädagogischen als auch unsere Mitarbeiterinnen aus dem hauswirtschaftlichen Bereich haben die Möglichkeit, an internen Fortbildungen zum Thema gesunde Ernährung teilzunehmen.