Sprache & Bildung

Alle unsere Kitas beziehen die Hamburger Bildungsempfehlungen in ihre pädagogische Arbeit mit ein.

Mit den Bildungs- und Lerngeschichten beobachten wir die Interessen und Themen jedes einzelnen Kindes, begleiten es fördernd bei der Lösung von Problemen und Herausforderungen und dokumentieren gemeinsam die Erlebnisse in einem persönlichen Portfolio.

Sprachförderung (Sprachanlässe und Immersion), Frühförderung und der begleitende Übergang von der Kita in die 1. Klasse (Brückenjahr) prägen unsere tägliche Arbeit.

Bilingualität ist das Ziel in jeder Kita. Einige unserer Kitas sind bereits zweisprachig (englisch-deutsch/russisch-deutsch).

Bildungs- & Lerngeschichten

Elterninfo

Die Lerngeschichten machen das Lernen bzw. die Stärken Ihrer Kinder sichtbar, schützen und unterstützen sie. Hier finden Sie nähere Infos als PDF-Datei zum Download.

Ablauf

1. Beobachtung und Dokumentation

  • Grundlage für Lerngeschichten
  • Alltägliche Situationen werden beobachtet und dokumentiert
  • Sind die Basis für Antworten auf Schemata / Themen und Bedürfnisse des Kindes
  • Beschreibt die Entwicklung des Kindes
  • Fotos oder Filme helfen bei der Beobachtung, ebenso wie feste Beobachtungszeiten

2. Der Austausch zwischen Fachkräften, Kindern und Eltern (Partizipation)

  • Anhand von Beobachtungen
  • Mit Hilfe der Lerngeschichten

3. Lerngeschichte schreiben / Filterungsprozess

  • Planung nächster Schritte
  • Lerngeschichte (mit Ideen /Anregungen oder Fragen)
  • Portfolio / Schatzbuch / My Book

4. Angebote / Alltagsgestaltung

  • Beobachtete Themen der Kinder bilden die Basis für anregende Ideen für die Kinder
  • Berücksichtigung der 7 Bildungsbereiche
  • eine Idee für ein Kind ist z. B. das zur Verfügung stellen eines bestimmten Materials / das Kind die Möglichkeit erhält, eine bestimmte Aufgabe innerhalb der Gruppe zu übernehmen
  • das Thema eines Kindes ist häufig auch das Thema anderer, so ergeben sich Projektangebote für die gesamte Gruppe
  • die Kindergruppe erhält Material, das ihre Ideen befördert
  • das Lernumfeld wird verändert
  • Rituale werden eingeführt oder verändert

Portfolio

Ein wichtiger Teil des Beobachtungs- und Dokumentationsverfahrens der Bildungs- und Lerngeschichten* ist das sog. Portfolio. Jedes Kind erhält zu Beginn seiner Kitazeit ein eigenes Portfolio (Ordner / Schatzbuch / My Book /….). Ganz wichtig hierbei ist, dass es der Ordner des Kindes ist. Das Kind bestimmt selbst, wer hineinschauen darf und was hineinkommt. Ein Teil der Arbeit mit dem Portfolio beinhaltet auch, dass die Eltern z. B. aus den Ferien eine Geschichte für das Portfolio mitbringen oder Steckbriefe mit ihren Kindern zusammen gestalten.

* Das Verfahren wurde vom Deutschen Jugendinstitut (www.dji.de) in einem Modellprojekt in 25 Kindertageseinrichtungen erprobt und 2007 wurde das Beobachtungs- und Fortbildungsmaterial publiziert. Seither gehört es zu den am meisten angewandten Dokumentations- und Beobachtungsverfahren in der BRD.

Aspekte der Portfolioarbeit:

  • Individuelle Bildungsdokumentation für jedes einzelne Kind
  • Der Alltag des Kindes in der Kindertageseinrichtung, ein Einblick in die Familie, sowie seine Fähigkeiten und Fertigkeiten werden anschaulich dokumentiert
  • Das Kind und dessen Eltern sind aktiv an der Entstehung seines Portfolios beteiligt
  • Portfolios regen zu eigenen Dokumentationstätigkeiten an und fördern die Selbsteinschätzung und Selbstreflexion
  • Vision: Eine Weitergabe an die Grundschule ist theoretisch möglich und grundsätzlich wünschenswert, um die Lehrerinnen dabei zu unterstützen, die Kinder in ihren Ressourcen und Fähigkeiten von Beginn an wahrzunehmen

Beispiele

» Carl
Die erste Komposition

» Krone
Schnipp schnapp

» Jerrit
Einfach unverbesserlich

Sprachförderung

Ob Deutsch als Erst- oder Zweitsprache: allen Kindern werden täglich viele Sprachanlässe geboten; sie tauchen ein ins „Sprachbad“ (Immersion). Bücher, Gesprächsrunden, Lieder und Reime wecken die Neugier und fördern die Bereitschaft, sich vielfältig und differenziert auszudrücken.

Kita-Plus/Sprach-Kita: Die Kitas Sonnenschein I, Sonneschein II und Kinderhaus Furtweg, nehmen an Sprachförderprojekten des Bundes teil. Hier gibt es zusätzliche Angebote für Kinder mit fremdsprachigem Elternhaus.

Bilinguale Kitas

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flagge bilingual de-en BarUhle 2
flagge bilingual de-en Eulennest
flagge bilingual de-en Frieberg
flagge bilingual de-en Mobi
flagge bilingual de-ru Mucklas
flagge bilingual de-en Ratz und Rübe
flagge bilingual de-en Wurzelkinder

Frühförderung/Inklusion

Kinder mit Frühförderbedarf nach §26 KibeG

Ein Großteil unserer Einrichtungen bietet Frühförderplätze an – Inklusion in der Arbeit mit Kindern mit Behinderungen ist stark geprägt durch das System der Eingliederungshilfe, welche bislang maßgeblich defizitorientiert arbeitet – ich benötige Fördermittel und muss deshalb genau schauen, was das Kind alles nicht kann.

Wir als Träger sind bereits seit einigen Jahren aktiv dabei, auf die Ressourcen der Kinder zu schauen. Wir handeln nach dem Prinzip »Stärken stärken, um die Schwächen zu schwächen«. Mit der Veränderung durch die Aufnahme der UN-Richtlinien zur Inklusion hat sich nun die Perspektive auf dem Papier verändert:

Das Konzept der »integrativen« Erziehung fand sich transnational sowie in den UN-Standards zur Gleichberechtigung Behinderter und in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Hier fand ein Wandel statt hin zum Konzept der Inklusion. Seit 2012 sind die UN-Standards auch in Hamburg in die entsprechenden Unterlagen eingebracht worden.

Hier wurde ein Perspektivwechsel vollzogen, um den wir uns immer bemüht haben. So meint Inklusion die Haltung der Gemeinschaft gegenüber allen Kindern, die besondere Möglichkeiten benötigen, sei es einen Rollstuhl, Sprachförderung, Hilfe im Deutschen oder Rechenaufgaben mit vier Jahren. Die Stiftung Kindergärten Finkenau hat von Beginn an Kinder mit Beeinträchtigungen inklusiv betreut. Eine Ausgrenzung in Sondereinrichtungen hielten wir nicht für angemessen.

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Eingliederungshilfe

  • Aufgrund der vorliegenden Befunde und Empfehlungen der Therapeuten werden die Kinder in Kleingruppen gezielt gefördert und in der Gesamtgruppe unterstützt.
  • Bedarfsbezogene therapeutische Angebote in den Räumen der Kita (Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie etc.)
  • Heilpädagogische Förderung
  • Genaue Beobachtung des Kindes
  • Genaue Dokumentation mit den interdisziplinären Förder- und Behandlungsplänen der BASFI sowie den Bildungs- und Lerngeschichten
  • Regelmäßiger Austausch im Team, mit Eltern und den externen Therapeuten
  • Eine enge Zusammenarbeit mit dem Frühförderzentrum Haus Mignon im Rahmen eines Kooperationsvertrages

Kinder mit besonderen Talenten

Kinder, die sich besonders früh und sehr intensiv für eine bestimmte Materie wie Musik oder Kunst, Zahlen, Bewegung oder Sprache interessieren, werden in der öffentlichen Erziehung häufig abschätzig behandelt und als »Neunmalkluge«, »Besserwisser« oder »Altkluge« bezeichnet. Sie gehen mit ihren Fragen »auf die Nerven« oder man empfindet sie als »Quälgeister«, die keine Minute Ruhe geben.

Wir wollen das Faszinierende und Bereichernde dieser Kinder beachten und dementsprechend fördern. Die Eigenwilligkeit ihrer Gedanken, der Wunsch, selbst zu Lösungen zu gelangen und die Originalität ihrer Strategien zu bewahren und sie darin zu bestärken, muss neben anderen ein Ziel in der Arbeit mit diesen Kindern sein.

Brückenjahr

Eine große Veränderung stellt für jedes Elementarkind der Wechsel in die Schule dar. Die Stiftung Kindergärten Finkenau beteiligt sich an der Qualitätsinitiative Kita Brückenjahr, um den wichtigen Übergang von der Kita in die Schule vorzubereiten und professionell zu begleiten.

In Hamburg haben Eltern die Wahl, ob ihr Kind im letzten Jahr vor der Einschulung weiterhin die Kita besucht oder in die Vorschule kommt. Die Eltern stehen hier vor einer großen Herausforderung, die häufig zu Verunsicherung führt: Versäumt mein Kind etwas, wenn es in der Kita bleibt? Könnte es Nachteile gegenüber den anderen für mein Kind geben? …

  • Unsere Abschlusspräsentation der Brückenjahrgruppen: 2015

10 gute Gründe für das Kita Brückenjahr

  • Vielfältige Bildungsangebote – hier wird das breite Spektrum an Bildungsbereichen von allen Pädagoginnen der Einrichtung umgesetzt. Bewegungsangebote haben weiterhin einen hohen Stellenwert. Die individuellen Interessen und Begabungen aller Kinder werden gefördert.
  • Sprachförderung – Sprachförderung ist ein zentrales Anliegen, dies kann in speziellen Sprachfördereinheiten (interne o. externe Sprachförderkraft), sowie in alltäglichen Sprachsituationen geschehen.
  • Personalschlüssel – im Vergleich zur VSK ist dieser in der Regel besser. So ergeben sich in der Folge mehr Möglichkeiten für Ausflüge und Erkundungsgänge im Stadtteil. Alle Pädagoginnen der Einrichtung stehen mit ihren Schwerpunkten für Projekte zur Verfügung, zusätzlich kommen teilweise Logopädinnen und weitere Therapeutinnen direkt in die Einrichtung.
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf – wir bieten unterstützende Betreuung mit Früh- und Spätdienst aus einer Hand, bei flexiblen Betreuungszeiten (Urlaube).
  • Gesundes Essen / Gemeinsames Essen – wir bieten weitestgehend Lebensmittel in Bio-Qualität sowie Vollwertprodukte an. Die Kinder nehmen am gemeinsamen Frühstück und Mittagessen teil und erhalten Getränke und Obst.
  • Anregend gestaltete Innen- und Außenräume – unsere Kitas sind pädagogisch gestaltete »Orte für Kinder«.
  • Kein Lernen im 45-Minuten-Takt – wir orientieren uns an den Hamburger Bildungsempfehlungen für vorschulisches Lernen; dabei haben wir die Freiheit, strukturierte Lernformen mit spielerischen, bewegungsorientierten und v. a. selbstbestimmten Lernformen abzuwechseln. Darüber hinaus profitieren unsere Brückenjahr-Kinder von allen anderen Aktivitäten in der Kita. Sie entwickeln soziale Kompetenzen, die für einen erfolgreichen späteren Schulbesuch entscheidend sind (vor einer Gruppe sprechen, abwechseln, bis man an der Reihe ist, Interessen einbringen, Konflikte regeln, Enttäuschungen erleben etc.)
  • Lernen im vertrauten Rahmen – die Anwesenheit vertrauter Personen und einer bekannten Umgebung unterstützt die Kinder im Wahrnehmen von Lerngelegenheiten und stärkt sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.
  • Statuswechsel »Ich bin jetzt groß« – die Kinder lernen in altersgemischten Gruppen, sie sind jetzt die »Großen« (und nur hier), sie sind Vorbild für die Jüngeren und übernehmen Verantwortung (Patenschaften).
  • Elternberatung und Entwicklungsbeobachtung – die Eltern werden vor jedem neuen Brückenjahr zu einem Elternabend eingeladen. Die Entwicklung ihrer Kinder wird sorgfältig dokumentiert und die Entwicklungsgespräche finden auf Basis von standardisierten Kompetenz-Einschätzbögen (KEKS) statt und anhand der Bildungs- und Lerngeschichten. So haben alle Erwachsenen Informationen über die Ressourcen, Fähigkeiten und Fertigkeiten des jeweiligen Kindes.

[entnommen, zusammengefasst & ergänzt: Bausteine für das Kita-Brückenjahr]

Wir haben uns verpflichtet, den Kindern in der Schule einen guten Anfang als Erstklässler zu ermöglichen. Neben unserem Grundsatz: – Forschen und Lernen beginnt, sobald die Kinder in eine unserer Krippen bzw. Kitas kommen – wollen wir dem besonderen Entwicklungssprung der Kinder im letzten Jahr vor der Schule Rechnung tragen. Hier ist es v. a. wichtig, die Kinder über längere Zeit ihre eigenen Projekte entwickeln zu lassen, sowie auch gemeinsam mit anderen größere Vorhaben umzusetzen. Dies ermöglicht den Kindern, sich selbst und ihr Können einschätzen zu lernen. Dann wieder geben die Pädagoginnen Themen oder Aufgaben vor; diese dienen dazu, die Kinder in Hinblick auf Situationen in der Schule zu stärken.

Aktionen der Brückenjahr-Kinder

»Der König der Löwen« in der Flohkiste

Hamburg, 29.10.2014

Die Brückenjahr-Kinder der Kita Flohkiste I und Flohkiste II machen in diesem Jahr dem Hamburger Musical Konkurrenz und führen ihre eigene Version vom »König der Löwen« auf. Zusammen mit Schülern der FSP1 (Fachschule für Sozialpädagogik in der Wagnerstraße) erarbeiteten sie gerade eine gekürzte Version des Stücks. Angefangen haben sie damit, sich mit den unterschiedlichen Rollen und Tieren bekannt zu machen. Es gibt neben Simba und seiner Familie auch den bösen Scar, der König werden will, Timon und Pumba, die Simba auf seinem Weg helfen, den Pavian Rafiki und Zaza, den Vogel. Aber wie bewegt sich ein Löwe eigentlich? Oder ein Warzenschwein? Das haben unsere Weltentdecker erst einmal ausprobiert. Danach ging es los mit der ersten Szene – ein Tanz zu „Hakuna Matata“. Gar nicht so einfach, sich die ganzen Bewegungen zu merken und dann auch noch im Takt und synchron zu bleiben. Aber mit ein bisschen Übung und Anleitung haben es dann alle gut geschafft und sind gespannt, was noch alles auf sie zukommt. Geplant sind noch weitere Tänze, Bewegungsspiele, Theatereinlagen und Lieder, die die Geschichte von Simba und seinen Freunden erzählen. Auch das Bühnenbild und die Kostüme werden die Kinder selber entwickeln, bevor sie sich zur Generalprobe in der Wagnerstraße treffen. Am 15. Dezember ist dann der große Tag der Uraufführung – das wird bestimmt aufregend

Die Radiergummikinder stechen in See

Hamburg, 27.10.2014

Fast schon Tradition haben die Kanuausfahrten der Brückenjahrkinder aus der Kita Eulennest. Für die diesjährige Vorschulgruppe war es allerdings die erste Ausfahrt auf dem ungewohnten Terrain, dementsprechend wurde bereits einige Wochen zuvor mit den Vorbereitungen begonnen. Zunächst galt es gemeinsam Regeln zum Fortbewegungsmittel: »Kanu« zu erarbeiten. Im Plenum wurden viele Vorschläge gesammelt und mit Zeichnungen unterlegt. Nachdem das Regelwerk feststand, ging es in den praktischen Teil über. Es standen die ersten Trockenübungen an. Die Kinder funktionierten kurzerhand Tische in Kanus um und probierten ihre ersten Paddelschläge. Die Frage der Paddeltechnik schlug schnell hohe Wellen. Sollte von oben nach unten, von links nach rechts oder doch im Kreis gepaddelt werden fragten sich die Vorschulkinder. Nach einer intensiven Beratung wurde beschlossen: beim Vorwärtsfahren das Paddel möglichst weit oben ins Wasser zu stechen und mit einer kräftigen Bewegung zum Körper, durchs Wasser gleiten zu lassen. Nach dieser Übungseinheit waren alle ganz gespannt darauf, wie sich die Trockenübungen auf dem Wasser umsetzen lassen.

Mitte Oktober war es dann endlich soweit. Die Kanus der Stiftung Kindergärten Finkenau wurden aus dem Bootshaus am Poßmoorweg zu Wasser gelassen. Doch bevor es nun endlich losgehen konnte, wurden natürlich erst einmal die Schwimmwesten angelegt und ein obligatorisches Gruppenfoto von den Matrosen geschossen. Die Kinder verteilten sich auf drei Kanus mit jeweils einem Pädagogen an Bord. Schon nach wenigen Metern wurden die Paddelschläge sicherer und die Boote glitten geschmeidig durch die Alsterkanäle. Im Handumdrehen war der Stadtparksee erreicht und es konnte ein echtes Bootspicknick beginnen. Die Crew stärkte sich mit Wasser und Keksen und genoss die ungewöhnliche Aussicht. Auf dem Heimweg waren dann noch einige Schwäne und Enten aus nächster Nähe zu bewundern. Wieder trocken und zufrieden angekommen wurden nun noch die Boote gereinigt und wieder verstaut. Alle Kinder und Pädagogen waren sich einig, dass es eine gelungene Ausfahrt war, und freuen sich bereits jetzt auf die nächste Kanutour im Frühling!

Brückenjahrmesse 2017

In der großen Aula der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) tummelten sich aufgeregte Kinder, interessierte und stolze Eltern, Erzieherinnen und Erzieher. Senatorin Leonhard besuchte die bunt gestalteten Stände, an denen die Vorschulkinder und Erstklässler der Kitas Finkenau jeweils ein besonderes Thema aus dem vergangenen Jahr präsentierten.

Die »Finkis« zeigten ihre Begegnung mit Tieren im Zoo und Tierpark, Kinder der Kita Fuhlinge schrieben und inszenierten ein eigenes Theaterstück – »Das Popelmonster« -und die »Kita Eulennest« erkundete intensiv den Maiendorfer Wald. Im Kinderhaus Furtweg in Eidelstedt beschäftigten sich die Vorschulkinder mit der eigenen Identität – »Ich bin ich« – und in der Kita Hölderlinsallee in Winterhude stand der Bootsbau im Fokus des Interesses.

»Es ist mir eine große Freude, die Vorschulkinder und zukünftigen Erstklässler auf der Brückenjahrmesse  zu besuchen und ihre Erlebnisse des vergangenen Jahres auf diese Weise zu würdigen.« (Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration)

»Die Brückenjahrmesse stellt für die Kinder eine wunderbare Möglichkeit dar, ihr Vorschuljahr zu reflektieren und sich auf den Übergang in die Schule einzustimmen. Die selbständige Aufarbeitung und Präsentation eines besonderen Themas lässt die Kinder als Experten auftreten und stärkt ihr Selbstvertrauen.« (Uta Mette, Vorstand der Kitas Finkenau)

Am 19.07. von 15.00-16.30 Uhr fand zum 3. Mal die Brückenjahrmesse der Kitas Finkenau statt. Die Veranstaltung hat einen Aufforderungscharakter und lebt von der Interaktion zwischen den teilnehmenden Kindern und Besuchern aller Altersklassen.

In diesem Jahr nahmen folgende Kitas teil: Finkis, Eulennest, Abraxas, Flohkiste, Baruhle, Kinderhaus Furtweg, Antje 2, Hölderlinsallee, Frieberg, Fuhlinge sowie die GTS Wilde Finken.

Fotos: Michael B. Rehders