Das Konzept der Stiftung KindergÀrten Finkenau

> Bewegung
 ist die Basis unserer Kitas. Psychomotorik im Alltag schafft FlexibilitĂ€t und Erweiterung im Denken, fördert die Gesundheit körperlich sowie geistig und die motorische Entwicklung.

> FrĂŒhförderung
Individuelle Förderprogramme in der FrĂŒhförderung unterstĂŒtzen die Entwicklungsschritte von Kindern mit BeeintrĂ€chtigungen und die von Kindern mit besonderen Talenten

> Bildung
Atelier, Umweltprojekte, Waldwochen, Musik, Verkehrserziehung, Philosophieren, Stadtteilerkundungen, AusflĂŒge und vieles mehr > Sprachen BilingualitĂ€t ist das Ziel in jeder Kita. pĂ€dagogische FachkrĂ€fte mit englischer Muttersprache tauchen mit den Kindern ein ins Sprachbad (Immersion)

> Sprechen
Ob Deutsch als Muttersprache oder Zweitsprache: fĂŒr alle Kinder werden tĂ€glich SprachanlĂ€sse geboten. BĂŒcher, Lieder und Reime machen neugierig und verlocken die Kinder, sich vielfĂ€ltig auszudrĂŒcken. FĂŒr Kinder mit fremdsprachigem Elternhaus gibt es zusĂ€tzliche Angebote.

> Reisen
macht selbstbewusst und bringt den Kindern neue Erfahrungen. Deshalb geht es mindestens ein Mal im Jahr auf Kinderreise, fĂŒr die Entwicklung ein Meilenstein – und vorher wird in der Kita ĂŒbernachtet

> Forschen
Spielerisches Forschen und entdeckendes Lernen – in Kooperation mit dem Universum® Science Center Bremen. 2008 wird ein zusĂ€tzlicher Forscherraum in der Verwaltung Vogelweide eingerichtet.

> ErnÀhrung
Gesundes Essen aus ĂŒberwiegend kontrolliert biologischem Anbau, tĂ€glich frisch fĂŒr alle Kitas aus der zentralen KĂŒche. Dazu von Kindern Selbstgemachtes und als Zwischenmahlzeit Obst und GemĂŒse

> ÜbergĂ€nge
Der Beginn einer neuen Gruppe muss gut vorbereitet werden. Die Eingewöhnung in der Krippe und der Wechsel in die Schule sind besonders sensible ÜbergĂ€nge, die gezielt begleitet werden

> Fortbildung
Unsere Mitarbeiter sind verpflichtet, sich fortzubilden. Neue Erkenntnisse in PÀdagogik und Entwicklungspsychologie geben Impulse und ermöglichen die Reflektion der Arbeit

> Mitarbeit
der Eltern ist gewĂŒnscht und wichtig. Die Einrichtungen bieten z.B. ElterncafĂ©, ElternfrĂŒhstĂŒck und regelmĂ€ĂŸige Elternabende. Unsere ElternrĂ€te nehmen regelmĂ€ĂŸig an den Teamsitzungen teil

> Beratung
Bei Sorgen und Nöten bietet unsere Diplom-Psychologin kostenlose Beratung an

> Kontakt
halten wir zu unseren Ehemaligen. Denn wir möchten „unsere“ Kinder auch wiedersehen, nachdem sie flĂŒgge geworden sind

> Unser Motto
Kleine bewegen Große(s)

 

> bewegen > integrieren > bilden > sprechen > reisen > forschen > essen > fördern > dokumentieren > fortbilden > mitarbeiten > beraten > halten >

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Vorab

Wir möchten mit dieser Handreichung den aktuellen Stand unseres TrÀgerkonzeptes darlegen.

Sie ist als ein Ergebnis der regelmĂ€ĂŸigen QualitĂ€tsdiskussionen mit unseren Leitungen, dem pĂ€dagogischen Personal und den Eltern im Rahmen der aktiven Mitgestaltung des QualitĂ€tshandbuches unseres Dachverbands, der ParitĂ€tische Hamburg, entstanden.

Dem TrÀgerkonzept stehen die Konzepte der einzelnen Einrichtungen zur Seite. Dort werden die Eltern und fachlich Interessierte je nach Standort und Neigungen des Teams spezifische Eigenheiten entdecken, die den Charme der jeweiligen Einrichtung ausmachen.

Wir wĂŒnschen viel Spaß beim Lesen - wohl wissend, dass ein Konzept immer als vorlĂ€ufig zu betrachten ist und VerĂ€nderungen möglich machen muss. Nur so kann es mit wachsen mit neuen Kindern und Eltern die kommen werden, mit neuen PĂ€dagogen, ihren Ideen und Zielen, die es auch in Zukunft geben wird.


Hamburg, im September 2008

Vorstand2008 

Der Vorstand: Uta Mette, Konrad Mette, Inge SchĂŒler

Wir ĂŒber uns

Die Stiftung KindergĂ€rten Finkenau ist gemeinnĂŒtzig und als freier TrĂ€ger der Jugendhilfe anerkannt. Die Stiftung KindergĂ€rten Finkenau gehört dem ParitĂ€tischen Wohlfahrtsverband als Spitzenverband der Wohlfahrtspflege an.
Der erste Kindergarten wurde 1975 auf privater Ebene - mit staatlicher Anerkennung - gegrĂŒndet. Nachdem in den achtziger Jahren weitere KinderlĂ€den auf Wunsch von Eltern dazu kamen, entstand 1990 der Verein KindergĂ€rten Finkenau e.V., der seit 1.01.2010 umgewandelt wurde in die Stiftung KindergĂ€rten Finkenau.  

Die Aufgaben des Vorstands sind folgende:

Der Vorstand hÀlt engen Kontakt zu seinen Leitungen und den pÀdagogischen Mitarbeitern. Einmal monatlich trifft sich der Leitungskreis mit dem Vorstand. Hier werden alle relevanten tagespolitischen und den TrÀger betreffende wichtige Themen besprochen. In den Zeiten dazwischen werden die Einrichtungen besucht bzw. an Teamsitzungen oder Elternabenden teilgenommen.
Die Kitas fĂŒhren entweder wöchentlich oder 14-tĂ€gig Teamsitzungen durch. An diesen Sitzungen nehmen die ElternrĂ€te regelmĂ€ĂŸig teil. Neben dem organisatorischen Teil finden kollegialer Austausch und Reflexion der eigenen Arbeit ihren Platz.
 

> Stiftung KindergĂ€rten Finkenau im Überblick

Die Stiftung KindergĂ€rten Finkenau betreut ĂŒber 1400 Kinder im gesamten Hamburger Stadtgebiet – und die Stiftung wĂ€chst, wie seine Kinder, stĂ€ndig weiter. Zur Zeit arbeiten rund 200 Mitarbeiter in 24 Einrichtungen von der Krippe bis zum Hort.
Wir betreuen Kinder ab ca. 8 Monaten bis zum Verlassen der Grundschule. Erfahrene PĂ€dagogen blicken auf ĂŒber 30 Jahre Praxisarbeit in Kindertageseinrichtungen zurĂŒck – die erste Kita Hölderlinsallee wurde 1975 gegrĂŒndet.

Der Vorstand berĂ€t andere TrĂ€ger und Einrichtungen bei der GrĂŒndung sowie pĂ€dagogischen Aus- und Einrichtung von KindertagesstĂ€tten. Der gemeinnĂŒtzige Verein ist freier TrĂ€ger der Jugendhilfe und gehört dem ParitĂ€tischen Hamburg an. Stiftung KindergĂ€rten Finkenau ist Mitglied im QualitĂ€tszirkel des ParitĂ€tischen und seine Kitas wurden 2006 zertifiziert. Die Weiterentwicklung der QualitĂ€t wird vom Vorstand weiterhin aktiv unterstĂŒtzt. Unsere Einrichtungen sind unabhĂ€ngig, demokratisch verpflichtet und stehen allen NationalitĂ€ten und Religionen offen. Der Umfang der Betreuung richtet sich nach dem Bedarf der Eltern. Die PlĂ€tze werden ĂŒber das Hamburger Kita-Gutschein-System finanziert und abgerechnet, d.h. die Kosten werden anteilig von der Behörde fĂŒr Soziales und Familie ĂŒber Entgelte refinanziert.

> Angebot

Krippe:             8 Monate bis 3 Jahre – 4 / 6 / 8 / 10 / 12 Stunden
Elementar:       3 bis 6 Jahre –  4 / 5 / 6 / 8 / 10 / 12 Stunden
Hort:                6 bis 12 Jahre – 2 / 3 / 5 / 7 Stunden - Ferien ganztĂ€gig
FrĂŒhförderung:  FĂŒr Kinder mit Handicaps bieten zur Zeit 7 Einrichtungen an

> Standorte

> Barmbek > Eidelstedt > Lokstedt > Niendorf > Othmarschen > Rothenburgsort > St. Pauli > Uhlenhorst > WellingsbĂŒttel > Winterhude

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> bewegen > integrieren > bilden > sprechen > reisen > forschen > essen > fördern > dokumentieren > fortbilden > mitarbeiten > beraten > halten >


 

"Herr Keuner sah sich die Zeichnung seiner kleinen Nichte an. Sie stellte ein Huhn dar, das ĂŒber einen Hof flog. Warum hat dein Huhn eigentlich drei Beine? fragte Herr Keuner. HĂŒhner können doch nicht fliegen, sagte die kleine KĂŒnstlerin, und darum brauchte ich ein drittes Bein zum Abstoßen. Ich bin froh, dass ich gefragt habe, sagte Herr Keuner."

Bertolt Brecht

 

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